Bei der ersten Media-Analyse (MA) der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft für das Jahr 2004 zeigte die Auswertung, dass mehr Zuhörer ihr Radio einschalten als zur letzten Analyse im Herbst 2003. Die öffentlich-rechtlichen Sender der ARD verbessern sich laut der Studie, für die 60.000 Personen befragt wurden, von 9,4 auf 9,5 Mio. Hörer durchschnittlich pro Stunde, die privaten Sender steigern sich ebenfalls um 100.000 Zuhörer auf 9,6 Mio. und liegen damit erneut knapp vor den ARD-Stationen. Der Abstand wird jedoch größer bei jüngeren Zielgrupen. Bei den 14- bis 49-Jährigen liegen die Privatkanäle mit über sieben Mio. Hörern deutlich vor den Frequenzen der Öffentlich-Rechtlichen mit 4,6 Mio. Unverändert hoch blieb die Durchschnittszeit von etwa 3,5 Stunden, die der Deutsche vor dem Radio täglich vor dem Radio verbringt. Am meisten schalten die 30- bis 59-Jährigen ihre Empfangsgeräte ein. Sie verfolgen 242 Minuten pro Tag die Radioprogramme, während die 14- bis 29-Jährigen auf nur 175 Radiominuten täglich kommen. Der Sender mit den meisten Hörern ist wie bereits im Herbst die private Mantelstation radio NRW mit 1,4 Mio. Hörern pro Stunde, auf Rang zwei folgt mir 952.000 Hörern WDR 4. Über den größten Zuwachs freut sich Bayern 4 Klassik, die im Vergleich mit der letzten MA 88,9 Prozent zulegen und nun bei 680.000 Hörern liegen.
Radiosender gewinnen Zuhörer
Bei der ersten Media-Analyse der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft für das Jahr 2004 zeigte die Auswertung, dass mehr Zuhörer ihr Radio einschalten als zur letzten Analyse im Herbst 2003.





