Die Aussage von Universal-Chef Tim Renner, die Hörfunk-Sender seien Schuld an den Umsatzeinbrüchen der Plattenfirmen, erntet erneut Kritik seitens der Radiosender. Jetzt sprach sich der hessische Rundfunk-Sender FFH gegen die Einführung einer Quote aus. „Was die Branche verlangt, klingt wie das Pfeifen im Walde“, beschwert sich Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer des Senders FFH. „Die Radiosender sind für die schlechte Lage der Musikindustrie nicht verantwortlich“, ergänzt er. Die Musikindusrie habe es versäumt, neuen Künstlern und Bands eine Plattform und Unterstützung zu bieten. „Wir müssen das spielen, was die breite Masse interessiert“, so Hillmoth. Das seien vor allem die Charts. Aber abends wechsele die Hörerschaft und man könne neue Titel ausprobieren und aufbauen.
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