Recorded & Publishing

R. Kelly trotz sinkender Verkäufe auf Rang eins

Solange sich im US-Markt nichts bessert, bleibt man auch mit rapide fallenden Absatzzahlen Nummer eins der Charts. Selbst drei Neueinsteiger in den Top Ten können R. Kelly nicht gefährden, der mit seinem „TP.3 Reloaded“ einen Verkaufseinbruch von über 70 Prozent erlitt.

Solange sich im US-Markt nichts bessert, bleibt man auch mit rapide fallenden Absatzzahlen Nummer eins der Charts. Selbst drei Neueinsteiger in den Top Ten können R. Kelly nicht gefährden, der mit seinem „TP.3 Reloaded“ einen Verkaufseinbruch von über 70 Prozent erlitt. Doch mit weiteren 139.000 Exemplaren dieses Albums verteidigt der Jive-Künstler die Spitzenposition. 10.000 Stück weniger schaffte in der gleichen Woche Slim Thug, dessen erstes Album für ein Majorlabel (Interscope) auf Platz zwei einsteigt. So hoch stand der Rapper noch nie in der Hitliste, doch die Verkaufszahlen müssen erst noch dem Albumtitel – „Already Platinum“ – gerecht werden.

Ebenfalls neu unter den ersten Zehn ist Bow Wow, „Wanted“ steigt nach 119.000 Verkäufen in der Woche bis zum 17. Juli auf Rang drei ein. Dahinter liefern sich Coldplay und Mariah Carey ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Position vier. Sowohl „X & Y“ als auch „The Emancipation Of Mimi“ verkauften jeweils knapp 100.000 Einheiten, doch Coldplay hat die Nase mit weniger als 300 Kopien vorne. 90.000 Stück von „Move Along“ bescheren den All-American Rejects Rang sechs, gefolgt von Missy Elliott, die nach einem Absatzverlust von 63 Prozent nur noch gut 65.000 Exemplare von „The Cookbook“ verkaufen konnte.

Dahinter liegen die Black Eyed Peas mit „Monkey Business“, ebenfalls rund 65.000 Einheiten reichen allerdings nur für die siebte Stelle. Die Ying Yang Twins fallen mit „U.nited S.tate Of A.tlanta“ nach 62.000 Verkäufen auf Platz neun vor George Strait, der für sein „Somewhere Down In Texas“ 59.000 neue Fans fand.

Erwähnenswert ist zudem noch ein Neueinstieg auf Rang 17: 44.000 verkaufte Exemplare von „The Living Room Tour“ bescheren Carol King ihre höchste Charts-Notierung seit fast 30 Jahren. Die Platte erschien auf den Labels Concord und Hear Music und wird im traditionellen Handel und bei der Kaffeehauskette Starbucks angeboten.

Insgesamt hat der amerikanische Tonträgerhandel wieder eine eher enttäuschende Woche hinter sich. 10,2 Mio. verkaufte Alben bedeuten ein Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und sind gleichzeitig 7,5 Prozent weniger als in der Vergleichswoche aus dem Jahr 2004. Seit Jahresanfang setzte die Branche rund 303 Mio. Alben ab, womit das kumulierte Minus derzeit bei 7,7 Prozent liegt.

Mehr zum Thema