Mit seiner fünften Nummer eins stellt R. Kelly zwar alles in den Schatten, was derzeit auf dem US-Markt um die Gunst des CD-Käufers buhlt, doch sogar mit Hilfe von Missy Elliott und Webbie schafft der R&B-Crooner keine Marktbelebung. Die meisten Spitzenreiter in den US-Charts mussten Federn lassen. Mit 491.000 verkauften Exemplaren von „TP.3 Reloaded“ in der ersten Woche bleibt Kelly deutlich vor Elliott, die mit 176.000 Kopien von „The Cookbook“ auf Platz zwei einsteigt. Dahinter kämpfen etablierte Alben mit abflauendem Zuspruch der zahlenden Fans.
Coldplay halten trotz eines zehnprozentigen Absatzverlusts auf 127.000 Stück Rang drei mit „X & Y“, Mariah Carey verliert zwölf Prozent und verkauft 116.000 Einheiten von „The Emancipation Of Mimi“ für den Verbleib auf Position vier und die Ying Yang Twins büßen die Hälfte ihres Vorwochenabsatzes ein, um mit 101.000 Exemplaren von „U.nited S.tate Of A.tlanta“ auf Platz fünf abzurutschen.
George Strait, Nummer eins der Vorwoche, verliert sogar 63 Prozent seiner Kundschaft und fällt mit „Somewhere Down In Texas“ nach 91.000 Verkäufen an die sechste Stelle. Die Black Eyed Peas retten sich mit 75.000 Einheiten von „Monkey Business“ auf Rang sieben, während Webbie mit 68.000 Einheiten von „Savage Life“ auf Position acht neu einsteigt. Neunte sind die Foo Fighters, deren „In Your Honor“ 66.000 neue Fans fand – ein Viertel weniger als vor einer Woche.
Einzig Gwen Stefani auf Platz zehn kann mit 62.000 Kopien den Absatz von „Love.Angel.Music.Baby“ stabilisieren. Das Bild an der Spitze dürfte sich auch in der kommenden Woche nur wenig ändern, da derzeit kaum hochkarätige Neuveröffentlichungen im Handel sind. Lediglich den Rappern Slim Thug und Bow Wow werden Chancen auf höhere Charts-Ränge eingeräumt.






