Universal büßt bei der Longplay-Wertung für das erste Halbjahr, das Media Control im Auftrag des Bundesverbandes von der 50. Kalenderwoche des vergangenen Jahres bis zur 24. Woche von 2002 ansetzt, 1,2 Prozentpunkte ein und rutscht auf einen Marktanteil von 25,52 Prozent. Bei den Singles sinkt der Anteil von 31,14 auf 28,71 Prozent. Einen Sprung nach oben macht indes die Warner Music Group, die sich in der Konzernwertung bei den Longplay-Formaten vom fünften auf den dritten Rang mit einem Plus von 3,14 Prozentpunkten auf 17,44 Prozent verbessert. „Die Erfolge der letzten drei Monate haben die Schlagkraft von Warner Music eindrucksvoll bewiesen“, erklärt Bernd Dopp, President Warner Music Germany Group, im Gespräch mit musikwoche.de. „Mit den Acts a-ha, P.O.D., Marilyn Manson, Fat Joe, Alanis Morissette, Die Toten Hosen und Manowar haben wir in den Singles- und Album-Charts im zweiten Quartal Maßstäbe gesetzt.“
Im Singles-Bereich bei den nationalen Produkten ist Warner der einzige Major-Konzern, der zulegen kann – von 3,01 auf 3,51 Prozent. Darauf weist auch Dopp hin: „Ganz besonders stolz bin ich auf den großartigen Erfolg der Band Wonderwall. Hier haben wir gezeigt, dass sich das richtige Gespür und Beharrlichkeit bei Domestic-Themen auszahlt – und zwar in den Singles- und Album-Charts.“ Ebenfalls als einziges Unternehmen konnte Warner seinen Marktanteil auch bei den Compilations verbessern, wo das Hamburger Unternehmen von 3,53 auf 4,44 Prozent wächst. „Warner Strategic Marketing hat mit der hervorragenden Charts-Performance von ‚Bild Mega Fete‘, ‚Bravo Black Hits Vol. 6‚ und ‚Don’t Stop The 80’s‚ maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen“, weiß Dopp zu berichten und ergänzt: „Es ist für mich wirklich eine große Freude, anzusehen, dass sich das neue Warner-Team so schnell gefunden hat und die Firmen übergreifenden Synergien auf derart effiziente Weise in handfeste Charts-Erfolge umsetzen konnten. Und das schönste: Das Beste kommt erst noch.“
Die beste Bilanz kann auch Kontor für das erste Halbjahr ziehen: Bei der Label-Auswertung verfünffachte die Hamburger Dance-Company ihren Wert bei den Singles auf 5,14 Prozent und sprang vom 32. auf den fünften Rang.





