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Quartalsauswertung: Sony im Aufwärtstrend

Während das Führungsduo aus Universal Music und BMG seine Spitzenposition bei den Charts-Anteilen in den ersten drei Quartalen im Vergleich mit dem Vorjahr zementiert hat, bemüht sich Sony für die Fusion die Mitgift zu erhöhen.

Während das Führungsduo aus Universal Music und BMG seine Spitzenposition bei den Charts-Anteilen in den ersten drei Quartalen zementiert hat, bemüht sich Sony für die Fusion die Mitgift zu erhöhen. So verbessert sich der Berliner Konzern in der entscheidenden Longplay-Wertung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vom fünften auf den vierten Platz. Und auch bei den Singles kann Sony den Wert leicht verbessern, auch wenn das Ergebnis noch nicht ausreicht, um vom dritten auf den zweiten Platz vorzustoßen. Die weitestgehend abgeschlossenen Umstrukturierungen bei den einzelnen Konzernen haben am Anteilsgefüge nichts Wesentliches geändert. Wie bereits im Vorjahr liegt Universal in den Bereichen Alben/Singles national und international unverändert vorn. Bei den nationalen Anteilen im Singles- wie auch Longplay-Segment hält der Höhenflug unvermindert an. Bei den Singles steigt der Anteil nationaler Produktionen insgesamt von 44,83 Prozent im ersten Halbjahr 2004 auf 50,58 Prozent, bei den Alben verbessert er sich von insgesamt 25,18 auf 27,16 Prozent. Allerdings sind beide Werte unter dem Vorjahreshoch zurückgeblieben. Die Indies müssen Rückgänge hinnehmen. Als eine der wenigen Ausnahmen fungiert hier edel. Die Hamburger Firma kann ihren Anteil bei den Alben von 1,62 Prozent im Vorjahr auf 2,48 Prozent verbessern und legt bei den Singles gar von 2,97 auf 4,71 Prozent zu.