Führte Universal im Vorjahreszeitraum noch in allen sieben von Media Control ausgewiesenen Bereichen – Longplay/Singles kumuliert und im jeweiligen Quartal, nationales Produkt Longplay/Singles sowie Compilations – so sind es jetzt nur noch vier. Im zweiten Quartal zogen die Bertelsmänner an Universal vorbei und liegen nun mit einem Charts-Anteil von 29,37 Prozent vor Universal mit 27,33 Prozent an erster Stelle. Der Grund dafür offenbart sich äußerst deutlich in der Auswertung der Anteile beim nationalen Produkt. Bei Singles wie Longplay verbessert sich BMG vom zweiten auf den Spitzenplatz.
André Selleneits Prognose, dass dank der Aktivitäten um „Deutschland sucht den Superstar“ der Konzern in diesem Jahr „weit über dem Durchschnitt liegen wird“, hat sich zu einem guten Stück bereits erfüllt. Und der Chef von BMG Berlin hat allen Grund, auf die Leistungen der Firma stolz zu sein. Zusammen wie auch einzeln liegen die „Superstars“ in den jeweiligen Listen ganz vorn und verhelfen auch dem Traditonslabel Hansa zu überragenden Erfolgen in der Label-Wertung. Zu den Verlierern des ersten Halbjahres muss sich indes Sony Music zählen: bei den Longplays geht es von Rang zwei auf fünf steil abwärts.
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