Qobuz hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren als Streamingdienst mehr und mehr etabliert – unter anderem konnte die Plattform mit höheren Auszahlungen an Rechteinhaber:innen und Hi-Fi-Audio einige Nutzer:innen für sich gewinnen. 2025 konnte das Unternehmen seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 45,7 Prozent steigern und rechnet im März erstmals mit einem Nettogewinn.
Nun will man das Wachstum in Europa weiter vorantreiben und erschließt dafür auch den polnischen Musikmarkt. Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz mit bezahlten Streamingabonnements um 20,5 Prozent. Zudem habe die lokale Szene dort ein Faible für Hi-Fi-Sound, erklärt Qobuz, weswegen man sich eine noch höhere Akzeptanz als auf anderen Märkten verspricht.
Qobuz ist auf dem polnischen Markt seit dem 23. Oktober 2026 verfügbar.
Auch in Deutschland wird der Streamingdienst immer beliebter. Hierzulande taxierte die Plattform das Umsatzwachstum auf 34,4 Prozent – damit platziert sich Deutschland hinter den USA und Frankreich als drittgrößter Markt für Qobuz,
„Jeder neue Markteintritt folgt einer klaren Strategie: Wir konzentrieren uns auf Wachstumsmärkte, in denen kostenpflichtiges Musikstreaming an Bedeutung gewinnt und die Hörer:innen besonderen Wert auf Klangqualität legen“, meint Georges Fornay, stellvertretender Generaldirektor von Qobuz. „Polen erfüllt diese Voraussetzungen und stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein unserer internationalen Expansion dar. Gleichzeitig kommen wir unserem Ziel der Profitabilität immer näher.“
Zudem ergänzt der Vize: „Wir wussten, dass viele Musikliebhaber:innen in Polen bereits auf Qobuz gewartet haben. Umso mehr freuen wir uns, ihnen nun eine Plattform bieten zu können, die für einen anderen Umgang mit Musik steht.“






