Die Musikwirtschaft scheint die Talsohle erreicht zu haben, zumindest wenn es nach den Marktforschern von PricewaterhouseCoopers geht: In den kommenden fünf Jahren soll es wieder aufwärts gehen, behaupten sie in einer aktuellen Studie, dem „Global Entertainment and Media Outlook: 2007 – 2011“.
Demnach sollen die jährlichen Zuwächse in diesem Zeitraum bei rund 2,3 Prozent liegen und zu weltweiten Umsätzen in Höhe von 40,4 Milliarden Dollar im Jahr 2011 führen. 2010 sollen zudem die Einnahmen aus dem Digitalgeschäft erstmals die Erlöse aus dem Verkauf physischer Tonträger übertreffen, heißt es in dem Report.
Das weltweit stärkste Wachstum soll dabei auf die asiatisch-pazifische Region entfallen, in den USA sollen derweil vor allem mobile Anwendungen den Digitalvertrieb weiter nach vorn bringen während in Europa, dem mittleren Osten und Afrika, der sogenannten EMEA-Region, die weiterhin grassierende Piraterie und der fortschreitende Übergang zu digitalen Vertriebswegen für Umsatzausfälle im Tonträgergeschäft führen soll.
Erst kürzlich hatte die IFPI als Dachverband der Phonowirtschaft in einer zusammen mit PwC und dem asiatischen Digitaldienstleister Soundbuzz erstellten Studie vor weiteren Einbrüchen im physischen Musikgeschäft gewarnt: Bis 2009 werde der weltweite Markt für physische Musikformate um weitere 39 Prozent schrumpfen, hieß es.





