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PwC prognostiziert geringes Wachstum im Popgeschäft

Die Unternehmensberater von PricewaterhouseCoopers rechnen laut einer neuen Studie bis 2006 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 5,2 Prozent in der Unterhaltungsindustrie. Für die Tonträgerbranche sei allerdings nur mit geringeren Zuwächsen zu rechnen.

Die Unternehmensberater von PricewaterhouseCoopers (PwC) nahmen für die Studie „Global Entertainment and Media Outlook: 2002 – 2006“ die Entwicklungschancen der Unterhaltungsindustrie unter die Lupe: Bis 2006 rechnen sie mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 5,2 Prozent und einem Marktvolumen von weltweit 1,4 Billionen Dollar. Für die Tonträgerbranche ist laut PwC dagegen mit Zuwächsen von durchschnittlich nur 1,6 Prozent zu rechnen, das Marktvolumen könnte von 36 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr bis 2006 auf 39 Milliarden Dollar steigen. Bei einer verbesserten wirtschaftlichen Gesamtlage könnten digitale Vertriebsmodelle die Verluste im Tonträgergeschäft erst ab 2004 abfedern. Für das laufende Jahr prognostizieren die Berater einen weltweiten Rückgang um 3,7 Prozent im Musikgeschäft. In der Region EMEA, in der PwC Europa, den Mittleren Osten und Afrika zusammenfasst, sei 2002 gar mit einem Minus von 4,4 Prozent zu rechnen. Bis 2006 prognostiziert das Unternehmen in dieser Region durchschnittlich Zuwächse von 1,1 Prozent. Die gesamte PwC-Studie soll 995 Dollar kosten, eine Zusammenfassung im pdf-Format findet sich im Online-Angebot von PwC.