In einer Pressemitteilung betont die Firmengruppe Public Propaganda, dass sie trotz „fachlicher Differenzen“ an einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Phono-Akademie bei den kommenden Dance-Awards interessiert sei. Public-Propaganda-Chef Oliver Wegener-Pavenstedt erklärt zwar, dass die „die Deutschen Dance Awards (DDA) nicht die German Dance Awards (GDA) sind und diese auch nicht ablösen“, weil die GDA in diesem Jahr zum vierten Mal stattfinden sollen. Gleichzeitig will er bei einem für übermorgen angesetzten Meeting mit der Phono-Akademie und der Dance AG die Zusammenarbeit anbieten, um „die Öffentlichkeit nicht mit zwei Dance Awards zu irritieren“. Wegener-Pavenstedt will sich in dem Meeting für „eine neue, gemeinsame Konstellation der Dance Awards“ stark machen. Mit der Pressemitteilung akzentuiert er auch, dass die Verhandlungen über einen gemeinsamen Award zwischen der Phono-Akademie und der Dance AG auf der einen sowie Public Propaganda und Discomania, dem weiteren Mitveranstalter der originalen GDA, „fortlaufen und von keiner Seite abgebrochen wurden“. Allerdings wehrt sich der Public-Chef in dem Schreiben gegen die angebliche „Unterstellung“ seitens der Phono-Akademie, dass nur die Industrie einen „richtig guten Dance Award“ veranstalten könne, der zudem so objektiv wie möglich sei. Für die Neutralität der GDA – trotz der beiden privaten Veranstalter – hätten die „besten 300 deutschen DJs, alle wichtigen zwölf deutschen Jugendradios und deren Hörer, die Leser der ‚Raveline‘ und über 20 kompetente Mitglieder einer Dance-Fachjury aus Presse-, TV- und Radiojournalisten, Vertretern von Labels und den großen Dance-Events“ gesogt, heißt es in dem Text. Auch hätten die GDA-Veranstalter durch die Verkaufszahlen von den deutschen Dance-Vertrieben und von Media Control für Objektivität gesorgt, erinnert Wegener. „Ich verspreche, dass wir auch gemeinschaftlichen Dance Awards Unterstützung geben können. Wir sehen uns mit unserem Partner Discomania hier als Garant von objektiven Dance-Awards, die weiterhin ein Bild der tatsächlichen Dance-Szene in Deutschland, ihrer Erfolge und ihrer Innovationskraft zeigen“, sagt Wegener.
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