Recorded & Publishing

Provider protestieren gegen RIAA-Aktion

Wegen ihrer Forderungen an Internet-Provider im Kampf gegen die Online-Musikpiraterie erntet die RIAA zunehmend Kritik.

Wegen ihrer Forderungen an Internet-Provider im Kampf gegen die Online-Musikpiraterie erntet die RIAA zunehmend Kritik. Der US-Branchenverband hatte , den Namen eines Nutzers herauszugeben, der im großen Stile Musik über P2P-Tauschbörsen herunterlud, um gerichtlich gegen ihn vorgehen zu können. Dem Protest des Providers gegen die Forderung schlossen sich mittlerweile bereits zwölf Online-Unternehmen und -Organisationen an, die im Rahmen eines bei Gericht vorgelegten Amicus-Briefes, ihre Unterstützung für den Provider zusicherten. Die Unterzeichner, darunter Yahoo! und die Internet Industry Association, werfen der RIAA vor, die Last der Urheberrechtsklagen mit derartigen Aktionen auf die Internet Provider abzuwälzen und ihnen den schwarzen Peter zuzuschieben. Der Branchenverband solle stattdessen den normalen Weg gehen und Verdächtige direkt verklagen, anstatt Internet-Provider zwischenzuschalten.