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Proteste gegen das Vorgehen der RIAA

Die ersten Stimmen gegen die verschärfte Vorgehensweise der RIAA werden laut. So will zum Beispiel die Electronic Frontier Foundation den Kongress anrufen.

Die ersten Stimmen gegen die verschärfte Vorgehensweise der RIAA werden laut: So will zum Beispiel die Electronic Frontier Foundation (EFF) den Kongress anrufen. „Die Dinosaurier der Musikindustrie haben offenbar jeglichen Bezug zur Realität verloren“, meint Fred von Lohmann, Rechtsanwalt in Diensten der EFF. „In einer Zeit, in der die Zahl der US-Bürger, die File-Sharing-Dienste nutzt, größer ist als die der Wähler von George W. Bush, sind noch mehr Klagen keine Lösung.“ Es sei an der Zeit, File-Sharing zu legalisieren und die Künstler dafür entsprechend zu entlohnen, schlägt von Lohmann vor. Deshalb fordert die EFF den US-Kongress auf, sich unverzüglich mit dem Thema zu befassen und Alternativen zur geplanten Prozesslawine der RIAA zu prüfen.

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