Rewe-Chef Dipl.-Kfm. Hans Reischl präsentierte am Aschermittwoch die vorläufigen Umsatzerlöse des Handelskonzerns für das Jahr 2001. Die Fachmärkte der Gruppe schnitten dabei schlechter ab als im Jahr 2000: Insgesamt erzielte Europas drittgrößtes Handelsunternehmen in der Fachmarktsparte bei Umsätzen von 2,3 Milliarden Euro ein Minus von 2,2 Prozent und setzte somit den Vorjahrestrend fort. Zur Sparte gehören insgesamt 784 Märkte, darunter 61 ProMärkte sowie knapp 300 toom-Märkte, teilweise mit Unterhaltungssoftware-Abteilungen.
Seit dem Jahreswechsel leitet Phillipp Spangenberg die Geschicke der Rewe-ProMärkte. Er wechselte nach einem Intermezzo bei den ProMärkten der Kingfisher-Gruppe an den Rhein. Konzernweit legte die Rewe-Gruppe beim Umsatz um 8,4 Prozent auf 37,5 Milliarden Euro zu. Auch die britische Handelsgruppe Kingfisher wuchs beim Konzernumsatz um gut elf Prozent auf rund 15,76 Milliarden Euro, die deutschen Elektrofachmärkte Kingfishers sollen sich dabei plangemäß entwickelt haben: Die Pro- und MakroMärkte der Gruppe legten im Jahresvergleich bei Umsätzen von oder rund einer Milliarde Euro um 3,1 Prozent zu, flächenbereinigt erzielten sie allerdings ein Umsatzminus von mehr als elf Prozent.
Laut Konzernangaben mache sich der angesteuerte Turn-Around-Kurs unter der neuen Geschäftsführung mit seinem Fokus auf höheren Margen, Kostenkontrolle und Lagermanagement bereits bemerkbar. Vor allem das dritte und vierte Quartal hätten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Signale der Erholung gezeigt. Allerdings bewege sich ProMarkt wie die gesamte Branche in einem schwierigen Umfeld.





