Recorded & Publishing

Produzenten springen Verlegern zur Seite

Der Verband der deutschen Musikproduzenten greift erneut in den Tantiemenstreit zwischen IFPI und GEMA ein: Als Vorstandsvorsitzender der MPAG fordert Mike P. Heisel eine Beibehaltung der bisherigen Vergütungssätze.

Der Verband der deutschen Musikproduzenten, auch bekannt als Music Producers Association of Germany (MPAG), greift erneut in den sei Januar 2004 schwelenden Tantiemenstreit zwischen IFPI und GEMA ein: Als Vorstandsvorsitzender der MPAG fordert Mike P. Heisel in einem offenen Brief die Beibehaltung der bisherigen Vergütungssätze, die Rücknahme der Lizenzreduzierungen für Tonträger und „zügige Verhandlungen ohne die üblichen Rituale“. Vor dem Hintergrund der parallel laufenden Quotendiskussion mahnt Heisel zudem: „Ohne wirtschaftliche Grundlage wird es keine qualitativ hochwertigen Produktionen aus Deutschland mehr geben, die in Radio Deutschland gespielt werden können.“ Angesichts der Branchenkrise hätten die Musikschaffenden bereits Kürzungen akzeptieren müssen. Den vollständigen offenen Brief finden Sie im pdf-Format im Themen-Feature.

Mehr zum Thema Der offene Brief der MPAG im Wortlaut (07.12.04)