Der Anteil deutscher Künstler an den Album-Charts stieg auf die Rekordmarke von 30,3 Prozent und lag bei den Singles mit 51,5 Prozent bei mehr als der Hälfte. Wir sind Helden, Rosenstolz, Juli, Silbermond, Mia, Max Mutzke, Laith al Deen, Annett Louisan und viele andere Künstler hätten der deutschen Musik einen enormen Aufwind beschert. Ein Übriges trage der langjährige Erfolg von Künstlern wie Herbert Grönemeyer, Westernhagen, Peter Maffay, Nena oder auch den Fantastischen Vier bei. Dass sich diese Erfolge nicht in Radioeinsätzen deutschsprachiger Neuheiten niederschlagen, wertet Gebhardt als Enttäuschung.
Produktionen aus deutschen Landen läuten Umschwung ein
Bereits im Januar ließ Verbandschef Gerd Gebhardt durchblicken, dass die Mitgliedsfirmen voraussichtlich nur noch rund vier Prozent Minus machen würden. Dass es nun noch ein Deut weniger geworden ist, dürfte die Branche zusätzlich freuen. Gleiches gilt für die Verkaufserfolge mit nationalem Repertoire, die Gebhardt einfach „überragend“ findet






