Durch den neuen Deal kümmert sich Primary Wave künftig um die Vermarktung des kompletten Œuvres von Donna Summer. Welche Vertragsdetails genau ausgehandelt wurden, ist unklar. Während Variety einen Verkauf der Rechte meldet, spricht Primary Wave selbst nur von einer Partnerschaft.
Das gemeinsame Ziel ist es auf jeden Fall, durch die Verlags-, Master- und Markenrechte das Werk von Donna Summer zu vermarkten – auch in den Bereichen Film und Fernsehen sowie Sync-Partnerschaften.
Laut Primary Wave wurden mehr als 100 Millionen Alben von Donna Summer verkauft. Zwar gelang es der Künstlerin in Deutschland nie, eine Nummer-eins-Single zu landen, sie wirkte allerdings von 1968 bis 1976 in München und arbeitete mit dem italienischen Produzenten Giorgio Moroder zusammen. Hier legten die beiden die Grundsteine für spätere Top-10-Hits wie „I Feel Love“, „Hot Stuff“ oder „Bad Girls“. In den USA stehen für die im Jahr 2012 verstorbene Sängerin neben drei Nummer-eins-Alben gleich vier Nummer-eins-Singles zu Buche.
Konkrete Zahlen zum finanziellen Umfang der Partnerschaft sind nicht bekannt.
Ende April 2026 sicherte sich Primary Wave 2,2 Milliarden Dollar Fremdkapital für das Investment in Musikkataloge. Zuvor hatte man sich bereits die Rechte an der Musik von Guns N’ Roses, Whitney Houston, Prince, Stevie Nicks oder Britney Spears gesichert.






