Parallel zur ersten Berliner Popkomm will die Premium Exhibition GmbH mit Premium Music vom 30. September bis zum 2. Oktober eine Anlaufstelle für unabhängige Plattenfirmen schaffen. Am Potsdamer Platz soll dabei die internationale Vernetzung mit Firmen, die Musik über die Grenzen der Musikbranche hinaus etwa für Werbung, Games oder mobile Anwendungen nutzen, im Fokus stehen. So will sich das US-Unternehmen Zync Inc. in Gesprächen und Präsentationen über Möglichkeiten zur Auswertung musikalischer Produktionen, die so genannten Synch-Rechte für Werbekampagnen, TV- oder Kinoproduktionen, informieren. Bislang sei positives Feedback von unabhängigen Labels wie Ministry Of Sound, V2, Low Spirit, Kontor, Unique oder Hed Kandi gekommen, teilen die Premium-Macher mit. „Premium Music ist eine neue und bislang unvergleichliche Messe“, meint Flea von Löhneysen, die das Konzept als Director of Premium als „eine unabhängige und vorwärts gerichtete Strategie für die wachsenden internationalen Märkte der Zukunft“ bezeichnet. Statt auf Standkonzepte setzen die Premium-Macher dabei auf einheitlich gestaltete Lounge-Bereiche, die Raum für ablenkungsfreie Gespräche und Geschäfte bieten sollen.
„Premium Music ist auf keinen Fall eine Konkurrenzveranstaltung zur Popkomm“, betont Barbara Helmes, die mit Sweet Communication die Premium-PR für Deutschland betreut. Das Beispiel der verschiedenen Berliner Modemessen im Juli zeige, dass auch drei bis vier Branchenevents parallel existieren können, ohne sich zu kannibalisieren. Auch im Berliner Mode-Juli sind die Premium-Macher mit einer Veranstaltung vertreten.





