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Preiskämpfe setzen Kaufhauskette unter Druck

Die britische Kaufhauskette WH Smith hat ihre kürzlich veröffentlichte Gewinnwarnung mit den schwachen Verkaufszahlen im Musikgeschäft und mit sinkenden Margen im Entertainment-Bereich begründet.

Die britische Kaufhauskette WH Smith hat ihre kürzlich veröffentlichte Gewinnwarnung mit den schwachen Verkaufszahlen im Musikgeschäft und mit sinkenden Margen im Entertainment-Bereich begründet. CEO Richard Handover, der das Unternehmen noch im laufenden Jahr in neue Hände übergeben will, rechnet bei Umsätzen auf Vorjahresniveau mit geringeren Erträgen. Der andauernde Preiskampf im Entertainment-Sektor mit CDs und DVDs habe WH Smith schwer getroffen, räumte eine Firmensprecherin ein. Nach Analysten-Meinung sitzt WH Smith in Großbritannien zwischen den Stühlen: Der Konzern könne weder die Preise vieler SB-Märkte halten, noch die Auswahl und Beratungskompetenz der Spezialisten bieten. Bis zum Geschäftsjahresende müsse das Unternehmen mit einem Minus von zwölf bis 13 Prozent rechnen. Bei WH Smith entfallen rund 20 Prozent aller Umsätze auf das Entertainment-Geschäft, CDs steuern dazu wiederum rund 30 Prozent bei.