Recorded & Publishing

Popkomm will sich für Klassik & Jazz öffnen

Die Popkomm präsentiert auf der Midem in Cannes ihr neues Kommunikationsdesign. Aber auch inhaltlich wollen die Messemacher Ralf Kleinhenz und Katja Bittner neue Schwerpunkte setzen, etwa im Bereich Klassik & Jazz.

Die Popkomm-Macher wollen ihre Präsenz auf der Musikmesse Midem in Cannes nutzen, um ihr neues Kommunikationsdesign der Öffentlichkeit zu präsentieren. Grundelement seien die pulsierenden Scheiben des Popkomm-Logos, die auf einer stilisierten Weltkarte die Kontinente darstellen sollen. Die Gestaltung lag erneut bei der Berliner Design- und Grafikagentur Marc Schilkowski. Auch der Claim wurde generalüberholt: Statt „Movin‘ Music“ hießt es nun „Meeting Music“. „Darin sind Klassik und Jazz natürlich eingeschlossen“, ergänzt Popkomm-Geschäftsführer Ralf Kleinhenz, und gibt damit auch eine inhaltliche Neugewichtung vor: Im September 2005 wolle man sich in allen Messebereichen vom Kongress über die Ausstellung bis hin zum Festival Klassikern und Jazzern öffnen: „Berlin ist der richtige Ort für spannende Begegnungen zwischen so genannter E- und U-Musik“, findet Kleinhenz, und nennt als Beispiel die von Universal Music angeschobene Clubreihe Yellow Lounge.

Im Zuge der Kooperation mit dem Indie-Verband Impala soll ein weiterer Messeschwerpunkt auf den internationalen Gästen liegen: „Die Popkomm 2005 wird noch internationaler als die Berliner Premiere im vergangenen Jahr“, meint Popkomm-Direktorin Katja Bittner. Dazu soll auch der zweite Popkomm IMEA Award für innovative Geschäftsideen in den Bereichen Musik und Entertainment beitragen, der nun erstmals in den Kategorien Mobile Music & Entertainment, Digital Music Innovations & B2B Solutions sowie Live Music & Marketing Innovations vergeben werden soll.

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