Recorded & Publishing

Popkomm-Macher rechnen mit vollen Hallen

Die Popkomm-Veranstalter stellten am 17. Mai in Berlin erste Details zum Kongressprogramm und den Keynote-Sprechern vor. Mit dem Zwischenstand bei den Buchungen ist Geschäftsführer Ralf Kleinhenz zufrieden, „es könnte eng werden“.

Die Popkomm-Veranstalter stellten am 17. Mai in Berlin erste Details zum Kongressprogramm und den Keynote-Sprechern vor. So hat Gilberto Gil, Musiker und Kulturminister des Popkomm-Partnerlands Brasilien als erster Redner zugesagt. „Vielleicht gibt es dieses Jahr eine gesungene Keynote“, scherzte Popkomm-Managerin Constanze Althoff.

Der Kongress soll sich um fünf Themenbereiche drehen, den Dialog zwischen Pop und Politik samt der Diskussion um das Urheberrecht, die digitale Vermarktung, das Live-Geschäft, mobile Möglichkeiten und schließlich auch die Künstler. Je einer der drei Popkomm-Tage vom 20. bis zum 22. September ist den Themen Pop und Politik, Digital- und Mobil-Geschäft gewidmet. Allerdings wollen die Verantwortlichen das Programm in diesem Jahr straffen und im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Stunden pro Tag kürzen, um mehr Raum für Geschäftliches zu lassen, wie Althoff erklärte.

Mit dem Zwischenstand bei den Buchungen ist Popkomm-Geschäftsführer Ralf Kleinhenz zufrieden: „Es könnte eng werden“, sagte er. Aufgrund der zuvor in Berlin stattfindenden IFA sei zudem ein Flächenzuwachs für die Popkomm nicht machbar.

Kleinhenz gab als ein Ziel der Messe vor, der Musikbranche als Teil der internationalen Kreativwirtschaft zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen: „Auf der Popkomm treffen deshalb internationale Meinungsführer und Politiker zusammen und zeigen das wirtschaftliche Potenzial der Musikindustrie, für den internationalen Markt und für Deutschland“, sagte er.