Die ersten Ergebnisse der Aussteller- und Besucherumfrage zur Berliner Popkomm bestätigen die Einschätzung der Veranstalter, die Popkomm 2004 als vollen Erfolg zu sehen. So wollen 87 Prozent aller Befragten im nächsten Jahr wiederkommen, 92 Prozent sehen den Standort Berlin als positiv an, und 78 Prozent der Befragten wollen die Messe weiterempfehlen.
Im Gespräch mit musikwoche meinte eine sichtlich zufriedene Popkomm-Projektleiterin Katja Bittner: „Damit ist gewährleistet, dass wir im nächsten Jahr und darüber hinaus weitermachen werden.“ Besonders erfreulich findet Katja Bittner zudem, dass man auf der Messe in diesem Jahr nicht nur Parties feierte, sondern dass auch Business gemacht wurde. Die Zahlen bestätigen diese Einschätzung: 74 Prozent aller Teilnehmer an der Umfrage gaben an, dass sie auf der Popkomm aktiv Geschäfte gemacht haben; 80 Prozent rechnen mit Geschäft in Folge der Messe. Laut Popkomm kamen insgesamt 15.436 Fachbesucher in die Ausstellungshallen am Funkturm; 663 Aussteller und mehr als 1600 Firmen aus 41 Ländern nahmen teil. Auch das Medieninteresse war in diesem Jahr groß: Mehr als 2.200 akkreditierte Journalisten aus 30 Ländern kamen.
Im nächsten Jahr werden die Popkomm-Organisatoren wohl dennoch an der einen oder anderen Stelle optimieren. So könnte sich Katja Bittner vorstellen, dass das Kongressprogramm gestrafft wird, das allzu viele Themen bot, die zum Teil nur mäßig besucht waren. Auch das Live-Programm bot ein wenig zu viel des Guten, weshalb auch Live-Koordinator Dirk Schade für nächstes Jahr eine Straffung für sinnvoll hält. Dann dürfte das Gelände der Kulturbrauerei an der Schönhauser Allee noch deutlicher als Zentrum für Live-Veranstaltungen dienen. Doch zum Abschluss der diesjährigen Messe ging am Samstag, dem 2. Oktober, auf dem Gelände der Kulturbrauerei erst noch der 1. Popkomm-Fußballcup mit 16 Teams aus Musik, Mode, Film und Medien über die Bühne.






