Vor kurzem vereinbarten die Popkomm-Macher mit dem Verband australischer Indie-Labels, AIR, eine engere Zusammenarbeit. Nach einem Besuch auf dem fünften Kontinent zieht Popkomm-Direktorin Katja Bittner nun ein positives Fazit.
„Australien sieht die Popkomm als Chance, die Trends der einzelnen Länder kennenzulernen, Nischen zu nutzen und natürlich um Kontakte in den europäischen Musikmarkt zu knüpfen“, erklärt Bittner, die rund eine Woche durch das Land tourte und über die Chancen informierte, die sich für Musikexporte aus Übersee auf der Popkomm bieten. Das Feedback des australischen Musikbusiness nach den Events sei durchweg positiv ausgefallen.
Gut 100 Fachleute nahmen an den Roadshow-Veranstaltungen in Melbourne, Sydney, Perth und Brisbane teil. In Adelaide hatte die Popkomm zu einem VIP-Empfang auf dem Fusefestival geladen, zu dem über 200 Vertreter der Musikbranche kamen. Mit vielen Labels, Managements und Vertretern von Musikverlagen traf Bittner sich zudem in kleinerem Kreis.
„Dass die Direktorin der Popkomm extra nach Australien kommt, um mit der Musikbranche und den staatlichen Stellen für Kulturförderung in Kontakt zu kommen, ist ein wichtiges Bekenntnis der Popkomm zur australischen Musikindustrie“, freut sich AIR-Geschäftsführer Stuart Watters. „Popkomm ist eine wichtige Fachmesse und bietet nicht nur hervorragende Showcase-Möglichkeiten. Sie ist auch eine zentrale Schnittstelle für die Tourplanung australischer Bands und äußerst förderlich für langfristige Geschäfte in Europa.“
Die Popkomm 2007 findet vom 19. bis zum 21. September auf dem Berliner Messegelände statt.






