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Popkomm enthüllt Kongress-Details

Die Macher der Popkomm wollen den Fokus des diesjährigen Kongresses auf die wirtschaftlichen und politischen Aspekte der Popkultur richten. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos soll den dreitägigen Branchentreff am 19. September auf dem Berliner Messegelände eröffnen.

Die Macher der Popkomm wollen den Fokus des diesjährigen Kongresses auf die wirtschaftlichen und politischen Aspekte der Popkultur richten. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos soll den dreitägigen Branchentreff für Musik und Entertainment am 19. September auf dem Berliner Messegelände eröffnen.

„Der kreative Sektor ist längst zu einem Wirtschaftsfaktor mit unverkennbarer Bedeutung avanciert“, kommentierte Glos seine Zusage zur Eröffnung. „Bereits jetzt trägt er mit einem Anteil von 2,6 Prozent erheblich zum Bruttoinlandsprodukt bei und liegt damit nur knapp hinter unserer traditionsreichen Automobilbranche und bereits vor der Chemischen Industrie und dem Energiesektor. Das kreative Potenzial Deutschlands muss gestärkt und als ökonomischer Faktor unbedingt ernst genommen werden.“

Als Schwerpunkt wollen sich die Messemacher unter anderem dem Thema Musik und Automobil widmen. Auch der Bereich Live Entertainment soll eine vertiefte Betrachtung erfahren. Mit dem Panel „DRM is dead – long live DRM“ greift die Popkomm zudem das viel diskutierte Thema Digital Rights Management auf.

Auf der Agenda steht außerdem die Umstrukturierung der europäischen Verwertungsgesellschaften. Hier will die Popkomm unter anderem zu einem „Gipfeltreffen“ hochrangiger Branchenvertreter einladen. Weitere Themen des Popkomm-Kongresses sind „PopTV heute“, die Zukunft des Mediums Radio zwischen Live-Stream und Podcast sowie kontrovers diskutierte Geschäftsmodelle wie Ad-supported Music, mit denen neue Einkommensquellen aus Werbung und Sponsoring erschlossen werden sollen.

Im Rahmen des Popkomm-Kongresses sollen rund 30 Panels, Workshops und Vorträge stattfinden. Die 19. Popkomm findet vom 19. bis 21. September in Berlin statt.

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