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Pop und Politik rufen zum Kampf gegen Piraterie

Botschafter Claude Martin und Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres luden am 28. September zum Popkomm-Präludium in die französische Botschaft. Zusammen mit Kulturstaatsministerin Christina Weiß riefen sie auf europäischer Ebene zum Kampf gegen die Piraterie auf.

Der französische Botschafter Claude Martin und der französische Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres luden am 28. September zu einem Popkomm-Präludium in die französische Botschaft am Pariser Platz. „Wir müssen es den Künstlern wieder ermöglichen, mehr Gehör zu finden“, lautete dabei eine zentrale Botschaft des Ministers. Gleichzeitig rief er auf europäischer Ebene zum Kampf gegen die Internet- und Raubkopierpiraterie auf. Hier müssten die Bemühungen um eine Zusammenarbeit auch im strafrechtlichen Bereich intensiviert werden. Kulturstaatsministerin Christina Weiß, unterstützte Donnedieu de Vabres‘ Vorstoß gegen die Piraterie. Die erste Berliner Popkomm biete für solche Bemühungen die passende Plattform, meinte sie. Gleichzeitig lobte Weiß die Bemühungen Frankreichs um den Musikexport und nannte das französische Musikexportbüro als herausragendes Beispiel auch für die Gründung von GermanSounds.

In der französischen Botschaft hatten sich zahlreiche geladene Gäste versammelt, darunter Gerd Gebhardt und Peter Zombik von den Phonoverbänden, die GEMA-Vertreter Elfriede Oberhofer und Hans-Herwig Geyer, Popkomm-Geschäftsführer Ralf Kleinhenz und Jean-Francois Michel als Chef des französischen Exportbüros sowie Viva-Manager Dieter Gorny als Vertreter der Kölner Fraktion.