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Podcasts setzen sich durch

Podcasting wird sich von einer Bewegung für Computer- und Internetfreaks zu einem Massenphänomen entwickeln, glauben Marktforscher. Bis zum Ende des Jahrzehnts werden allein in den USA 56 Mio. Menschen ihre Radioprogramme „on Demand“ beziehen.

Podcasting wird sich von einer Bewegung für Computer- und Internetfreaks zu einem Massenphänomen entwickeln, glauben Marktforscher. Bis zum Ende des Jahrzehnts werden allein in den USA 56 Mio. Menschen ihre Radioprogramme „on Demand“ beziehen. Zu dieser Prognose gelangen die Analysten der Diffusion Group. Im Jahr 2004 nutzten demnach erst 840.000 US-Bürger die Möglichkeit zum zeitversetzten Radiogenuss. Diese Zahl entsprach in etwa 15 Prozent aller Besitzer von MP3-Playern. Bis Ende 2010 würden laut Diffusion-Chef Marc Freedman drei Viertel der Playerbesitzer Podcasts nutzen.

Einen erheblichen Anteil an diesem rasanten Wachstum schreibt Freedman dabei Apples Unterstützung für das neue Medium zu. Der Computerhersteller hatte erst vor zehn Tagen seine iTunes-Software um eine Podcatcher-Funktion und ein Programmverzeichnis erweitert. Beobachter werten die Prognose der Diffusion Group indes als sehr optimistisch. Forrester Research hatte noch im April eine konservativere Einschätzung veröffentlicht, der zufolge bis 2010 erst 12,3 Mio. US-Haushalte Podcasts nutzen werden.

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