Großveranstaltungen wie Olympia spielen auch für die Plattenfirmen eine wichtige Rolle. Um die Begleitmusik zu den Spielen liefern und sich so massive Fernsehpräsenz sichern zu können, zahlte Sony Music dem ZDF 90.000 Euro, berichtet der „Spiegel“. Der Sender unterlegte die Olympia-Berichterstattung mit zwei Songs von Anastacia samt eingeblendetem Hinweis auf das jüngste Album der Künstlerin. Der Aufwand zeigte Wirkung: Die wöchentlichen Verkaufszahlen des Longplayers stiegen von 8000 Alben vor Olympia auf 15.000 Alben während der Spiele an. In Folge dessen findet sich das Album, das zuvor schon aus den Top-Ten verschwunden war, wieder auf Platz eins der deutschen Charts. Der Fernsehsender war an den Plattenverkäufen beteiligt und dementsprechend interessiert daran, die Songs der Künstlerin bestmöglich zu promoten. „Die ganze Fernsehpräsenz normal als Werbezeit zu buchen, hätten wir uns nie leisten können“, so Sony-Manager Willy Ehmann im „Spiegel“. EMIs Kooperation mit der ARD, die nicht einen Star sondern gleich ein ganzes Album in den Mittelpunkt der Bemühungen stellte, war indes weniger erfolgreich. Das Olympia-Album „Unity“ schaffte es nur auf Platz 46 deutschen Charts.
Plattenfirmen setzen auf Großevents
Großveranstaltungen wie Olympia spielen auch für die Plattenfirmen eine wichtige Rolle. Um die Begleitmusik zu den Spielen liefern und sich so massive Fernsehpräsenz sichern zu können, zahlte Sony Music dem ZDF laut „Spiegel“ 90.000 Euro.





