Mit Robert Larasser meldet sich zu diesem Thema ein Mann der Promotion-Praxis zu Wort: „Die Kritik der Handelsverbände am langen Radiopromotionvorlauf gegenüber dem Tonträgerhandel ist ein absoluter Schwachsinn und soll wieder einmal nur von den Problemen vor der eigenen Haustür ablenken. Gerade über das Medium Radio und einen vernünftig getimten Promotionvorlauf gelingt einem Großteil an nationalen Produktionen überhaupt noch der Sprung ins Musikbiz.
Man sollte sich bei den Handelsverbänden lieber Gedanken machen, um alternative Vertriebswege zu finden beziehungsweise die neuen multimedialen Strukturen frühzeitig zu erkennen, weil man zusammen mit den Majors die vergangenen Jahre verschlafen hat. Im übrigen geht der Kunde, gerade weil er den Titel aus dem Radio kennt, ins Geschäft und will die Single bei seinem, meist auf ‚deutschen Service‘ geschulten Personal kaufen.“
Robert Larasser, Geschäftsführer RL Promotion Medienservice, Brunnthal





