Recorded & Publishing

Pitchfork gibt Microsoft einen Korb

Als einer der Gründe für den Erfolg des iPod gilt sein Status als „cooles“ Gerät. Bei einem Versuch, den demnächst verfügbaren Zune-Player ebenfalls zielgruppengerecht und szenekompatibel zu machen, musste Microsoft nun eine Niederlage einstecken.

Als einer der Gründe für den Erfolg des iPod gilt sein Status als „cooles“ Gerät. Bei einem Versuch, den demnächst im US-Handel verfügbaren Zune-Player ebenfalls zielgruppengerecht und szenekompatibel zu machen, musste Microsoft nun eine Niederlage einstecken. Das Musikblog „Pitchfork“, das speziell bei vielen jungen, englischsprachigen Musikfans renommierte Zeitschriften wie „Rolling Stone“, „Spin“ oder „NME“ abgelöst hat, will von einer Zusammenarbeit mit der Zune-Plattform nichts wissen.

Microsoft wollte ausgewählte Pitchfork-Inhalte für seine Musikvermarktungsstrategie gewinnen und sich bei der anvisierten Zielgruppe mit dem nötigen Know-how präsentieren. Eine Content-Partnerschaft liege derzeit nicht im Interesse der Herausgeber, sagte Pitchfork-Chefredakteur Ryan Schreiber. Nun sucht Microsoft bis zum Verkaufsstart am 14. November weiter nach redaktionellen Partnern für seine Zune-Verkaufsplattform. Derzeit Favorit: Das britische Kultblatt „NME“.

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