In den USA hat ein Gesetzesentwurf den Senat passiert, der die Nutzung von P2P-Börsen auch ohne den Beweis einer Urheberrechtsverletzung unter Strafe stellt. Der sogenannte Pirate Act ermöglicht es so dem Justizministerium, Filesharer zivilrechtlich zu verfolgen. Bisher können nur die Bundesbehörden Strafverfahren gegen Urheberrechtsverletzungen einleiten, die meist aufgrund der schwer beizubringenden Beweise sehr langwierig sind. Nachdem der Senat den Gesetzesentwurf ohne Debatte durchwinkte kommt er nun ins Repräsentantenhaus. Die Konsumentenschutzorganisation EFF macht mit der Aktion „Sink the Pirate Act“ Front gegen das Gesetz, hinter dem sie die Musikurheberrechtsgesellschaft RIAA vermutet. Das Justizministerium begründet das harte Vorgehen gehen Urheberrechtsverletzer damit, im Internet mehr Sicherheit für kreative Arbeiten schaffen zu wollen. Der republikanische Senator Orrin Hatch, radikaler Befürworter des Gesetzes, meint, es könnten „Zigtausende kontinuierlicher Verfahren nötig sein, um die notwendige Abschreckung zu erreichen.“
Pirate Act passiert US-Senat
In den USA hat ein Gesetzesentwurf den Senat passiert, der die Nutzung von P2P-Börsen auch ohne den Beweis einer Urheberrechtsverletzung unter Strafe stellt. Der sogenannte Pirate Act ermöglicht es so dem Justizministerium, Filesharer zivilrechtlich zu verfolgen.





