Recorded & Publishing

Phonoverbands-Chef Stefan Michalk über die Selbstdarstellung der Musikbranche

Mit den Rechtfertigungsstrategien von Filesharern setzte sich das Dossier in MusikWoche 33/07 auseinander. Es stieß auf starke Resonanz. Jetzt ergreift Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft, das Wort.

Im Weltraumepos „Krieg der Sterne“ von George Lucas hat das Böse kein Gesicht. Der Starregisseur setzt auf einen ebenso simplen wie wohl kalkulierten Effekt. Solange der Zuschauer nicht weiß, wer sich hinter den Masken von Darth Vader und seinen Klonkriegern verbirgt, hat er auch kein Mitleid mit ihnen. Anonymität schafft jene Distanz, die auch immer wieder in den Rechtfertigungsstrategien von Filesharern zu finden ist: „Die (!) haben doch sowieso genug Kohle.“ Oder: „Denen (!) nehme ich doch gar nichts weg.“ In seinen Gedanken zum Dossier „Spielbälle des Schicksals“ bemängelt Stefan Herwig, Geschäftsführer Mindbase Music Management, Defizite in der Branchenkommunikation der Musikindustrie. Aber wer verbirgt sich hinter dem anonymen Terminus „die Branche“? Und wo sollten wir ansetzen, diese Defizite zu beseitigen?

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