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Phonoverband unterstreicht Bedeutung heimischer Produktionen

Mit einem Charts-Anteil der heimischen Produktionen von 38,1 Prozent bei den Alben und von 53,2 Prozent bei den Singles hat das Jahr 2006 bewiesen, dass Musik aus Deutschland den internationalen Vergleich nicht scheuen müsse, sagte Phonoverbandschef Michael Haentjes.

Mit einem Charts-Anteil der heimischen Produktionen von 38,1 Prozent bei den Alben und von 53,2 Prozent bei den Singles hat das Jahr 2006 bewiesen, dass Musik aus Deutschland den internationalen Vergleich nicht scheuen müsse, sagte Michael Haentjes, Vorsitzender des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft:

„Die wachsenden Charts-Anteile deutscher Produktionen sind eine erfreuliche Bestätigung für das erfolgreiche Nachwuchsmanagement der hiesigen Musikbranche“, meinte Haentjes. Die deutsche Popkultur entwickle sich positiv.

Musik aus Deutschland werde bei den Verbrauchern immer beliebter, hieß es aus Berlin. Als Beleg dient die Auswertung der Jahres-Charts: So stieg 2006 der Charts-Anteil von Alben aus deutscher Musikproduktion im Vergleich zum Vorjahr von 35,3 auf 38,1 Prozent. In den Single-Charts hätten Produktionen aus Deutschland die internationale Konkurrenz erneut ausgestochen und ein Wachstum von 1,8 Prozentpunkten im Vergleich zu 2005 erreicht. „2003 hatte Musik aus Deutschland in den Single-Charts erstmals die ausländische Konkurrenz überholt“, ruft der Phonoverband in Erinnerung.

Mehr zum Thema Die Jahresauswertung 2006 (.pdf)