Recorded & Publishing

Phonoverbände und GEMA stärken Wert der Musik

Derzeit mag es um das Verhältnis zwischen Phonoverbänden und GEMA nicht zum Besten bestellt sein, aber wenn es um die pädagogische Aufarbeitung von musikalischer Kreativität und Urheberrecht geht, ziehen die beiden Parteien an einem Strang.

Derzeit mag es um das Verhältnis zwischen den Phonoverbänden und der GEMA nicht zum Besten bestellt sein, aber wenn es um die pädagogische Aufarbeitung von musikalischer Kreativität und Urheberrecht geht, ziehen die beiden Parteien an einem Strang. So startete der Deutsche Kulturrat im vergangenen Jahr eine Kampagne, die den Wert der Kreativität Jugendlichen klarmachen soll. Ein Teilprojekt der Kampagne bildet ein Themenheft, das Phonoverbände, GEMA und Schott Musik International nun gemeinsam herausgeben. In der Sonderausgabe der Zeitschrift „Musik und Bildung“ finden Lehrer Unterrichtseinheiten, mit denen sie das Thema auf originelle Weise behandeln können. „Wir müssen jungen Menschen heute neu erklären, warum Musik etwas wert ist“, erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. „Das geht am Anschaulichsten, wenn die Jugendlichen selber Musik machen: Dann erfahren sie unmittelbar, welche Freude, aber auch, welche Mühe das macht.“ Und Prof. Dr. Reinhold Kreile, Vorstandsvorsitzender der GEMA, ergänzt: „Der jungen Generation muss verstärkt kommuniziert werden, dass das geistige Eigentum auch durch neue Technologien nicht wertlos wird, sondern ein besonderes Gut darstellt. Aufklärungsmaßnahmen sind daher nichts Geringeres als Zukunftsinvestitionen für das Musikleben in unserem Lande.“