“Wie die Marktforschung zeigt, schaden Musikkopien der Musikwirtschaft eindeutig“, weist Gerd Gebhardt, Vorsitzender der Phonoverbände, den ersten Eindruck der jüngsten ACTA-Studie des Allensbach-Instituts zurück, Musikkopien seien für den Verkauf von Musik . Eine solche Einschätzung habe Allensbach gar nicht getroffen. ACTA präsentiert Angaben, nach denen etwa 30 Prozent der Befragten weniger, aber nur 23 Prozent mehr Musik gekauft hätten. Eindeutig übersteigt die Zahl der Wenigerkäufer also die der Mehrkäufer. „Die veröffentlichten Ergebnisse entsprechen in der Größenordnung denen, die wir ,“ erläutert Gebhardt. Die deutsche Musikwirtschaft geht für das Jahr 2001 von sinkenden Umsätzen von über zehn Prozent aus und sieht als wesentlichen Grund dafür massenhafte Musikkopien. „Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Musikkopien in Deutschland erstmals höher als die der verkauften Original-CDs. Wer da keinen Zusammenhang sieht, ist einfach naiv. Denn wer kauft noch, was er als digitale Kopie schon besitzt? Die Musikwirtschaft kann nur in einer Welt bestehen, in der Musik hauptsächlich gekauft und nicht kopiert wird.“
Phonoverbände: Marktforscher bestätigen Brenner-Verluste
Gerd Gebhardt, Vorsitzender der Phonoverbände, tritt dem ersten Eindruck von Ergebnissen der jüngsten ACTA-Studie des Allensbach-Instituts entgegen. Die Brennerei schade der Musikwirtschaft eindeutig.






