Recorded & Publishing

Phonoverbände loben Christina Weiss

Die Ernennung von Christina Weiss zur neuen Kulturstaatsministerin fand ein positives Echo seitens der Phonoverbände.

Die Ernennung von Christina Weiss zur neuen Kulturstaatsministerin fand ein positives Echo seitens der Phonoverbände. „Frau Weiss hat als Hamburger Kultursenatorin auf Initiative der Deutschen Phono-Akademie ein Förderprogramm für Musikclubs auf den Weg gebracht und hat ein offenes Ohr für die Musikwirtschaft“, erklärte Gerd Gebhardt, Vorsitzender des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft und der Deutschen Landesgruppe der IFPI. Mit ihrer Berufung verknüpfen die Verbände laut Gebhardt die Erwartung, „dass sich Christina Weiss nach den bisherigen unnötigen Verzögerungen für eine schnelle Novellierung des Urheberrechts stark macht“. Dies sei „eine wichtige Voraussetzung für einen funktionierenden Musikmarkt der Zukunft“. Gebhardt würdigte gleichzeitig die Verdienste des scheidenden Staatsministers Julian Nida-Rümelin. Dieser habe sich für ein Kulturverständnis eingesetzt, dass die Popkultur „ganz selbstverständlich“ einbeziehe. Außerdem habe sich Nida-Rümelin „in der Diskussion um eine Radioquote mit Entschiedenheit für eine angemessene Berücksichtigung neuer Musik und deutschsprachiger Texte ausgesprochen“, so Gebhardt. Diese Debatte müsse unter Rechts-, Medien- und Kulturpolitikern weitergeführt werden.