Recorded & Publishing

Phonoverbände fordern Nachbesserungen

Die Deutsche Landesgruppe der IFPI und der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft fordern eine rasche Umsetzung der EU-Richtlinie zum Urheberrecht, sehen dabei aber noch Nachbesserungen des Entwurfs der Bundesregierung als dringend notwendig an.

Die Deutsche Landesgruppe der IFPI und der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft fordern eine rasche Umsetzung der EU-Richtlinie zum Urheberrecht, sehen dabei aber noch Nachbesserungen des Entwurfs der Bundesregierung als dringend notwendig an. Die Verbände stimmen damit laut ihrem Vorsitzenden Gerd Gebhardt der Stellungnahme des Bundesrats von letzter Woche zu. Der Bundesrat habe „in begrüßenswerter Klarheit die Gefahren des Klonens geschützter Inhalte angesprochen und gefordert, diese bei der Regelung der Privatkopie zu berücksichtigen. Hierzu gehören sowohl ein konsequenter Schutz technischer Maßnahmen als auch Maßnahmen, um Missbräuche der Privatkopie einzudämmen“, so die offizielle Stellungnahme der Verbände. Am Entwurf der Bundesregierung kritisieren die Dachverbände der deutschen Musikindustrie die „unpraktikablen“ Regelungen zur Einschränkung technischer Schutzmaßnahmen. Diese behinderten die vom Bundesrat geforderte Weiterentwicklung technischer Systeme. „Mit einer Reihe von noch notwendigen Änderungen“ könne das neue Urheberrechtsgesetz indes „die derzeit gestörte Funktionsfähigkeit des Musikmarkts wieder herstellen“, kommentiert Gerd Gebhardt.