mw: Herr Stroehmann, wie sind Sie zur Musikbranche gestoßen?
Bent Stroehmann: Zuvor hatte ich keine großen Kontakte zur Musikbranche, wurde aber für PhonoLine empfohlen. Mit mir hat man sich für einen externen Mann entschieden, der unverbraucht ist und die technischen Anfragen der künftigen Kunden verstehen und lösen soll.
mw: Woran werden Sie gemessen?
Stroehmann: Mein Ziel ist, dass die Plattform PhonoLine möglichst viele Downloads verzeichnet.
mw: Würden Sie sich angesichts des öffentlichen Interesses als eine Art Feuerwehrmann sehen?
Stroehmann: Das ist Ihr Ausdruck. Wir wollen aber auf jeden Fall eine starke Dynamik erzeugen.
mw: Wie sieht es nun mit dem Start der Plattform und mit den Partnern aus?
Stroehmann: Wir werden Saturn im Dezember die technische Plattform für einen Softlaunch zur Verfügung stellen und bereits im ersten Quartal 2004 diverse Portale angeschlossen haben. Derzeit ist ein entsprechendes Vermarktungskonzept in Vorbereitung. PhonoLine ist weiterhin ein B2B-Modell für Händler, die sich uns anschließen wollen.
mw: Wie sieht es mit dem Repertoire aus?
Stroehmann: PhonoLine ist offen für alle Labels, aber kein Content-Aggregator. In diesem Punkt müssen die Shop-Betreiber direkt bei den Plattenfirmen aktiv werden. Außerdem müssen sich die Interessenten klar sein, ob sie von uns eine komplette Shop-Lösung wollen, oder ob noch andere Dienstleister am Aufbau des Angebots beteiligt sein sollen.






