Recorded & Publishing

Peer setzt auf Lateinamerika-Katalog

Der Geschäftsführer des Musikverlages Peermusic, Michael Karnstedt, rechnet damit, dass in den kommenden Monaten lateinamerikanische Musik auf dem deutschen Markt weiter an Popularität gewinnt.

Der Geschäftsführer des Musikverlags Peermusic, Michael Karnstedt, rechnet damit, dass in den kommenden Monaten lateinamerikanische Musik auf dem deutschen Markt weiter an Popularität gewinnt. Ein Grund hierfür sei die „teilweise großer musikalische Einheitssoße“. Zudem wecke Musik aus Lateinamerika große Emotionen bei den Deutschen. „Die Menschen sehnen sich in diesen Krisenzeiten nach Wärme und rythmischer Entspannung“, so Karnstedt, der mit Peer auf einen Katalog mit etwa 240.000 lateinamerikanischen Musiktiteln zurückgreifen kann. Zu den Interpreten des Repertoires gehören unter anderem Los Paraguayos, Julio Iglesias, Ricky Martin, Jose Carreras und Placido Domingo sowie Gloria Estefan und der Buena Vista Social Club. Zu Hits wurden entwickelten sich neben anderen „Mambo No. 5“ oder „Chihuahua“: „Heute sind wir in der glücklichen Lage, die junge Generation von Musikmachern zu überzeugen, dass sie diese zündenden Melodien aus Südamerika aufnehmen sollten, um wiederum große Erfolge zu feiern“, erklärt Karnstedt, der unlängst gemeinsam mit A&R-Manager & European Creative Coordinator Hans Cuny den spanischen Sänger Juanes in der Hamburger peer-Zentrale begrüßte.