Recorded & Publishing

Peer Impact bekommt P2P-Lizenzen aller Majors

Die Firma Wurld Media, die mit Peer Impact an einem geschlossenen P2P-Systemen arbeitet, hat sich die Lizenzen der vierten Majorfirma gesichert. Nach Universal, Warner und Sony BMG hat nun auch EMI einer Zusammenarbeit mit der viel versprechenden digitalen Vertriebsform zugestimmt.

Die Firma Wurld Media, die mit Peer Impact an einem geschlossenen P2P-Systemen arbeitet, hat sich die Lizenzen der vierten Majorfirma gesichert. Nach Universal, Warner und Sony BMG hat nun auch EMI einer Zusammenarbeit mit der viel versprechenden digitalen Vertriebsform zugestimmt. Wurld Media hat ein legitimes Dateientauschkonzept entwickelt, das es zwar als P2P bezeichnet, das dieses Etikett allerdings nach derzeitigem Kenntnisstand zu Unrecht trägt.

Das System, dessen Betatest noch läuft, soll eine geschlossene Community werden, innerhalb derer die Mitglieder lizenzierte Inhalte frei tauschen können. Peer Impact hat den Betatest mit 500.000 Titeln begonnen und will beim offiziellen Start mindestens eine Million Songs im Angebot haben. Unbekannt ist derzeit noch, ob es einen Mitgliedsbeitrag für diesen Club geben wird, oder ob man bei Peer Impact für jeden Song einzeln bezahlt. Fest steht jedoch, dass eine Superdistributionskomponente Bestandteil des Systems sein wird.

Käufer einer Datei können diese mit eingeschränkten Nutzungsbedingungen an Dritte weiterleiten. Sollten die Empfänger daran Gefallen finden und sich per Bezahlung die vollen Nutzungsrechte besorgen, verdient der Absender an diesem neuen Kauf mit. Doch Peer Impact wurde nicht nur als Onlinevertrieb für Musik konzipiert. Greg Kerber, Chairman & CEO von Wurld Media, denkt ganzheitlich: „Wir wollen unser Angebot auch in die Bereiche Film und Videospiele ausweiten.“ Derzeit laufen bereits Lizenzverhandlungen mit verschiedenen Studios und Gamespublishern. Auch unabhängige Musiklabels stehen noch auf der Wunschliste von Kerber.

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