Lou Pearlman, Erfinder, Manager und Mentor von Boybands wie den Backstreet Boys und N’Sync, will zusammen mit dem britischen Unternehmen Asylum Management sein Label Trans Continental Records nun auch in Großbritannien positionieren. Pearlman hatte im Januar ein weltweites, nicht exklusives Vertriebsabkommen mit der EMI geschlossen. Das 1996 in den USA gegründete Label war zuvor lange mit BMG verbunden.
Lou Pearlman wolle das „neue Jive“ gründen, berichtet Asylum-CEO Steve Gilmore von Pearlmans hohen Erwartungen. Asylum komme dabei die Rolle zu, für Pearlman Augen und Ohren im UK offen zu halten.
„Wir hatten in Großbritannien in der Vergangenheit immer großen Erfolg, aber keine Basis“, sagte Pearlman. „Die Leute fragen mich immer, wann dieses ganze Boy-Band-Business vorbei sein wird. Und ich antworte, wenn Gott damit aufhört, kleine Mädchen in die Welt zu setzen.“
Pearlman will Trans Continental als eigenständiges, global unabhängiges Label etablieren, das in der Lage ist, mit den Majors zu konkurrieren. Die erste britische Veröffentlichung soll ein Projekt von der Boyband US5 sein, die in Amerika bereits 500.000 Singles und in Deutschland 350.000 Alben verkauft haben.





