Mit dem Olympia steht eine der bekanntesten Konzertarenen Frankreichs erneut vor dem Verkauf. Erst im Jahr 2001 hatte Jean-Marie Messier, der damalige Chef von Vivendi Universal, die Spielstätte dem Mischkonzern einverleibt. Messier garantierte damals die Zukunft der Arena als Ort für Livekonzerte, die ersten Kaufangebote sollen nun aber von einem TV-Sender und zwei unabhängigen Produktionsfirmen stammen. Daniel Colling, Präsident des Interessenverbands Centre National des Variétés, fordert dagegen: „Das Olympia muss seine Ausrichtung als Konzerthalle und als Produktionsstätte für die Veranstalter von Live-Shows beibehalten.“ Diesen Standpunkt will er auch bei einem noch im Oktober anstehenden Treffen des Verwaltungsrats vertreten. Auch der französische Kultusminister, Jean-Jacques Aillagon, zeigte sich alarmiert von dem anstehenden Verkauf der Halle, den er mit dem ebenfalls geplanten Verkauf der Verlagssparte von Vivendi Universal verglich.
Pariser Olympia vor dem Verkauf
Mit dem Olympia steht eine der bekanntesten Konzertarenen Frankreichs erneut vor dem Verkauf.





