Der britische Branchenverband BPI erzielte im Streit mit dem Online-Versender CD Wow einen Erfolg: Demnach verpflichtet sich CD Wow, seinen britischen Kunden künftig innerhalb der EU eingekaufte Ware anzubieten. Zuvor hatte die BPI dem Versender mit Stammsitz in Hongkong vorgeworfen, seine günstigen Preise vor allem aufgrund von Parallelimporten aus Asien halten zu können. „Ich bin sehr zufrieden, dass wir diesen Fall unter uns und ohne den Gang vor Gericht lösen konnten“, erklärte BPI-Chairman Peter Jamieson. Auch CD-Wow-Chef Philip Robinson zeigte sich in einem offiziellen Statement zufrieden, das Thema zumindest in Großbritannien vom Tisch zu haben. Gegenüber der „Times online“ sprach er aber von einer Enttäuschung. Zwar sei man sich bei CD Wow keiner Schuld bewusst, habe aber einen langen Rechtsstreit verhindern wollen, ergänzte er gegenüber dem „Independnet“. Nun hätten vor allem die Kunden zu leiden, die bald rund zwei Pfund mehr pro CD bei CD Wow bezahlen müssen. Das Unternehmen CD Wow, zu dem auch eine deutsche Tochter zählt, steht auch in anderen europäischen Ländern aufgrund von Parallelimporten im Fokus der Branche.
Parallelimporte in UK vom Tisch
Der britische Branchenverband BPI erzielte im Streit mit dem Online-Versender CD Wow einen Erfolg: Demnach verpflichtet sich CD Wow, künftig innerhalb der EU eingekaufte Ware anzubieten.






