Recorded & Publishing

Pandoras Büchse: Streaming krempelt den Markt um

2015 wird das Jahr, in dem die Streamingdienste den Takt fürs Musikgeschäft vorgeben. Das belegen aktuelle Zahlen aus den USA und Großbritannien. Aber auch die Diskussion um Geschäftsmodelle und faire Vergütungen geht weiter. Dafür dürfte nicht zuletzt Taylor Swift sorgen, die sich im Streaminggeschäft rar macht und vielleicht gerade deshalb das meistverkaufte Album in den USA stellt.

Im US-Musikmarkt war der Soundtrack zum Disney- Animationsfilm „Frozen“ („Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“) von Januar bis kurz vor Jahresende 2014 das meistverkaufte Album. Doch in der letzten Erhebungswoche zog Taylor Swift mit „1989“ noch vorbei. Kumuliert 3,66 Millionen abgesetzte Exemplare ihres Longplayers zählten die Chartsermittler von Nielsen SoundScan in den neun Wochen seit Veröffentlichung von „1989“, 3,53 Millionen waren es bei „Frozen“ im Zeitraum vom 30. Dezember 2013 bis zum 28. Dezember 2014. Insgesamt kommt der Disney- Soundtrack seit Veröffentlichung im November 2013 auf 3,86 Millionen abgesetzte Einheiten. Taylor Swift stellt damit bereits zum zweiten Mal einen Jahresbestseller bei den Alben im US-Markt: 2009 lag die Künstlerin mit 3,22 Millionen verkauften Einheiten von „Fearless“ vorn, ihrem zweiten Album.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden