“Die Situation ist völlig inakzeptabel, und wir können nicht zulassen, dass es so weitergeht.“ Anfang Dezember 2014 heizte Martin Bandier, Chairman & CEO des weltgrößten Musikverlags Sony/ ATV, die Diskussion um eine faire Vergütung von Musiknutzung über Streamingdienste und Internetradios wie Pandora an. In einer Rundmail nannte er als Beleg zunächst die von zwei Hits generierten Auszahlungen über Pandora an Musikverlage, Autoren und Songwriter: „All Of Me“ von John Legend, das als beste Pop-Solo-Performance für einen Grammy nominiert ist, sei in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 rund 55 Millionen Mal bei Pandora abgerufen worden, Pandora habe dafür indes lediglich 3400 Dollar an Tantiemen berappt. „Happy“ von Pharrell Williams sei im gleichen Zeitraum bei Pandora auf 43 Millionen Abrufe gekommen, bei Tantiemen von rund 2700 Dollar.
Pandoras Büchse: Get the balance right
Fluch oder Segen? Wenn es ums Streaming geht, scheiden sich die Geister. Vielleicht liegt das an der Natur der Sache. Aber vielleicht sind auch die Vergütungsströme noch nicht austariert.






