Umfang und Ausmaß von P2P-Tauschbörsen werden unterschätzt – so Eric Garland vom P2P-Marktforscher Big Champagne. Zig Milliarden von Dateien würden jedes Jahr illegal getauscht, dagegen nehme sich der Erfolg von Apples iTunes bescheiden aus. Die jährliche Anzahl an Downloads bei iTunes sei geringer als der Datentransfer in Tauschbörsen an einem einzigen Tag. Legale Angebote an P2P-Börsen zu messen, heiße, einen Elefant mit einer Mücke zu vergleichen, bemerkte Garland in einem Interview mit der „E-Commerce Times“. Allein eine Milliarde Dateien werde Big Champagnes Nachforschungen zufolge in P2P-Börsen monatlich umgeschlagen – da wirken iTunes jährliche Downloadzahlen von 70 Mio. wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Garland ist der Meinung, dass letztlich die zur Verfügung stehende Vielfalt der ausschlaggebende Faktor für die Nutzer von P2P-Angeboten sei. So fände sich im P2P-Bereich jeder vorstellbare Musiktitel, womöglich noch in diversen Versionen, wohingegen das Angebot von Diensten wie iTunes eher als lückenhaft und bescheiden gelten müsse: „Die erhältlichen Titel in P2P-Börsen stellen alle legalen Angebote bei weitem in den Schatten.“
P2P-Tagesverkehr schlägt iTunes-Jahresbilanz
Umfang und Ausmaß von P2P-Tauschbörsen werden unterschätzt – so Eric Garland vom P2P-Marktforscher Big Champagne. Zig Milliarden von Dateien würden jedes Jahr illegal getauscht, dagegen nehme sich der Erfolg von Apples iTunes bescheiden aus.






