Neue Erhebungen der P2P-Marktforscher von Big Champagne untersuchen den Zusammenhang zwischen Radiopräsenz und Downloadzahlen bei Musiktiteln. Die Daten ergeben bei einigen Künstlern eine starke Abweichung zwischen Airplay-Zeit und P2P-Aktivitäten. So erfahren einige Künstler wie Ben Gelen oder Fantasia Barrino, die wenig oder gar keine Radiopräsenz haben, in P2P-Netzwerken oft trotzdem große Aufmerksamkeit und erzielen wöchentlich Hunderttausende von Downloads. Tracks, die besonders viel Radiopräsenz haben, erzielen zwar oft Downloadzahlen in Millionenhöhe, aber auch ein vielgespielter Alternative-Hit wie „Slither“ von Velvet Revolver verursacht mit nur 420.000 Downloads in einer Woche ebensoviel Traffic wie Gelen. Die Ergebnisse der Erhebungen zeigt Big Champagne in der neuen „BubblingUp“-Charts: Dafür haben die Marktforscher Titel mit hohen Downloadzahlen zusammengestellt und dann alle Titel mit signifikanter Radiopräsenz herausgestrichen. Die Ergebnisse der Studie könnten ein Hinweis darauf sein, dass P2P-Börsen zunehmend zur Entdeckung neuer Musiktitel genutzt wird – eine Rolle, die traditionellerweise bisher das Radio gespielt hat.
P2P-Nutzer tauschen auch unbekannte Titel
Neue Erhebungen der P2P-Marktforscher von Big Champagne untersuchen den Zusammenhang zwischen Radiopräsenz und Downloadzahlen bei Musiktiteln.






