Recorded & Publishing

P2P-Nutzer kaufen weniger CDs

Eine Studie aus Kanada versucht erneut zu belegen, dass die Nutzung von P2P-Netzwerken deutlich negativen Einfluss auf den Absatz von CDs hat. CRIA-Chef Brian Robertson beklagt, dass vor allem Heavy User immer weniger Tonträger kaufen.

Eine Studie aus Kanada versucht erneut zu belegen, dass die Nutzung von P2P-Netzwerken deutlich negativen Einfluss auf den Absatz von CDs hat. Demnach kaufen Heavy User immer weniger Tonträger. Zu dieser Erkenntnis kommen die Marktforscher von Pollara im Auftrag des kanadischen Branchenverbands CRIA. 28 Prozent der 1200 befragten Musikinteressierten gaben an, in den letzten zwölf Monaten weniger CDs gekauft zu haben, weil sie sich über das Internet mit Musik versorgten. Über die Hälfte der aktiven Konsumenten kaufte hingegen auch weiterhin Tonträger, nutzt aber der Umfrage zu Folge keine P2P-Netze. Von den Downloadern gingen nur noch 35 Prozent in den Plattenladen. Zudem habe sich die Zahl derjenigen, die zugeben, KaZaA zu nutzen, innerhalb der letzten dreieinhalb Jahre mehr als verdreifacht. Auch die Nutzung von CD-Brennern für Musikaufnahmen habe laut Pollara stark zugenommen. Nach Ansicht von CRIA-President Brian Robertson zeigten diese Ergebnisse eindeutig, dass die These vom P2P-Nutzer, der sich online informiert, um später eine CD zu kaufen, unzutreffend ist.

Mehr zum Thema