Die amerikanischen Spoofing-Experten von Overpeer wollen ihre Dienstleistung künftig auch europäischen Firmen anbieten. Auf der Popkomm stellte die Loudeye-Tochter vor, wie sie im Auftrag der Rechteinhaber den P2P-Netzwerken das Leben schwer macht. Unter Spoofing versteht man das Einschleusen von getarnten Dateien in Internettauschbörsen. Hinter einer Spoof-Datei, die sich als Soundfile oder Film ausgibt, können unterschiedlichste Inhalte zum Vorschein kommen: Die einen erzeugen nur Rauschen, andere wiederholen nur einen Loop, manche leiten auf ein Bezahlangebot für den betreffenden Titel. Für Aufsehen sorgten in der Vergangenheit Spoofs, die mit Viren belegt waren, sodass P2P-Nutzer das Risiko eingingen, ihre Computer zu beschädigen. Wie weit Overpeer im Kampf gegen Online-Piraterie geht, verrät die Firma nicht. „Unsere Systeme und Technologien sollen illegalen P2P-Verkehr blockieren und dabei den Rechteinhabern helfen, die Piraterie in den Griff zu bekommen“, so Overpeer-Chef Marc Morgenstern, der zugleich als Vice President & General Manager bei Loudeye fungiert. Die Digital-Media-Firma hatte Overpeer im März übernommen und vermarktet das Spoofing-System nun über ihre Tochter OD2 in Europa. Der digitale Vertriebsdienstleister aus Bristol kam im Juni unter das Dach der Loudeye-Gruppe.
Overpeer expandiert nach Europa
Die amerikanischen Spoofing-Experten von Overpeer wollen ihre Dienstleistung künftig auch europäischen Firmen anbieten. Auf der Popkomm stellte die Loudeye-Tochter vor, wie sie den P2P-Netzwerken das Leben schwer macht.





