Mit dem KiTalbum will das südkoreanische Unternehmen Muzlive eine Schnittstelle zwischen physischem und digitalem Produkt schaffen. Seit dem Launch 2017 verkauften sich nach eigenen Angaben knapp zehn Millionen Exemplare. Für den europäischen Vertrieb sind Cargo Records und 375 Media als exklusive Partner mit an Bord. Erste Veröffentlichungen in der GSA-Region waren 2024 Alben von Filter, Blackpink, Snoop Dogg und Seventeen.
Nun wagt sich auch Out Of Line in großer Stückzahl an das Format heran. Nach ersten Gehversuchen im Jahr 2025 veröffentlicht das Berliner Indie-Label zu seinem 30. Geburtstag nun acht Alben aus der Geschichte als KiTalbum.
„Out Of Line ist immer offen für neue Wege und Möglichkeiten, wir denken nicht lange nach, wir machen einfach“, erklärt Julia Sander, Head of Label Management. „Als wir das erste Mal vom KiTalbum-Format gehört haben, haben wir es ehrlich gesagt selbst nicht ganz verstanden. Aber es war neu und wir waren neugierig. Also haben wir es einfach ausprobiert, ohne zu wissen, was uns erwartet.“
Der erste Aufschlag mit Till Lindemanns „Zunge“ sei 2025 „erstaunlich gut“ gelaufen, so Sander weiter. „Das KiT gibt uns die Möglichkeit, ein modernes, individuelles Produkt mit der digitalen Welt zu verbinden – und dabei nicht nur Musik, sondern buchstäblich alles an einem Ort zu sammeln. Wir sind sehr gespannt, wohin sich das Format noch entwickelt, und freuen uns riesig, ein Teil dieser Reise zu sein!“
Teil der nun gestarteten Kampagne sind die Alben „The Spell Of The Spider“ von Hocico, „What The F**k Is Wrong With You People“ von Combichrist, „Implements Of Hell“ von Suicide Commando, „Mind Over Matter“ von Solitary Experiments, „Three Cheers For The Newlydeads“ von Ashbury Heights, „Synthetic Movement“ von Chrom, „Tränenherz“ von Blutengel und „Bodypop“ von And One.

Käufer:innen der KiT-Boxen erhalten neben zum Beispiel Sammelkarten über die zugehörige App Zugriff auf hochauflösende digitale Inhalte oder Bonusmaterialien, Zugang zu Communities oder exklusiven Erlebnissen, und schlägt damit eine Brücke vom schnellen Stream zum Produkt mit Sammlerwert.







