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Opus Klassik kürt Sieger:innen 2026

Am 22. Juni gab die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik die Preisträger:innen bekannt, die bei der Verleihung des Opus Klassik am 10. und 11. Oktober 2026 in Berlin die Trophäen in Empfang nehmen können. Unter anderem mit dabei sind die Mezzosopranistin Anna Lucia Richter als Sängerin und der Bariton Andrè Schuen als Sänger des Jahres.


Zu den Preisträger:innen, die beim Opus Klassik 2026 in den 30 Jury-Kategorien zu Ehren kommen, gehören unter anderem Joyce DiDonato, Jonas Kaufmann, Alice Sara Ott und Anna Lapwood, hinzu kommen Ensembles wie die Duisburger Philharmoniker, Quatuor Ébène oder Voces8. Das gab die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik am 22. Juni bekannt.

„Die diesjährigen Preisträger:innen stehen exemplarisch für die außergewöhnliche Vielfalt, Kreativität und internationale Strahlkraft der klassischen Musik“, sagt Clemens Trautmann in seiner Rolle als Sprecher der Geschäftsführung der gemeinnützige Gesellschaft. Die Sieger:innen zeigten „eindrucksvoll wie lebendig und vielfältig das Genre“ sei, setzen zugleich „mit höchster künstlerischer Exzellenz und außergewöhnlicher Leidenschaft neue Maßstäbe“ und würden „die Faszination der klassischen Musik in die Gesellschaft“ tragen und dabei „ein Publikum weit über die Grenzen der Klassik hinaus“ begeistern: „Und weil diese Begeisterung bereits in unseren Schulen und Musikschulen durch die hervorragende Arbeit von Musikpädagogen wächst, ist es uns dieses Jahr ein besonderes Anliegen, den Musiklehrer des Jahres in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat zu würdigen.“

Die Auszeichnung der für 2026 frisch ins Leben gerufenen Sonderkategorie „Musiklehrer:in des Jahres“ geht an Florian Aschenbrenner „für sein musikalisches Engagement an einer Realschule in der Region Oberpfalz“, teilen die Opus-Klassik-Organsiatoren mit.

Darüber hinaus richtet sich der Fokus auch auf die Kategorien für herausragende Live-Projekte, die in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgelobt wurden: Neben Anna Lapwood in der Kategorie „Live-Performance des Jahres Solist:in“ gehen die Trophäen hier unter anderem an Lucas und Arthur Jussen mit Alexej Gerassimez und Emil Kuyumcuyan in der Sparte „Live-Performance des Jahres Ensemble/Orchester“, die Duisburger Philharmoniker mit ihrem Projekt Marxloh Music Circus („Klassik ohne Grenzen live“ sowie an Anastasia Kobekina mit Sasha Waltz und dem Konzerthaus Dortmund, die den Award in der Kategorie „Innovatives Konzert des Jahres“ erhalten.

Während die Preise fürs Lebenswerk und den Bestseller des Jahres später verkündet werden, stehen bereits der Violinist Christian Tetzlaff als einer der „Instrumentalist:en des Jahres“, der Pianist Jean Rondeau für die „Solistische Einspielung Instrument des Jahres“, das Gitarrenduo Café del Mundo für die „Tournee des Jahres“, Shani Diluka für den „Videoclip des Jahres“, das vision string quartet in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ oder das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Elena Schwarz für die „Weltersteinspielung des Jahres“ auf der Liste der Sieger:innen. 

In den Nachwuchs.Kategorien kommen Talente wie die Sopranistin Shira Patchornik, der Cellist Simon Tetzlaff, der Bassbariton Marcel Brunner und der Pianist Alexander Malofeev zu Opus-Ehren, der Preis für Nachwuchsförderung in der Kinder- und Jugendarbeit geht derweil an das Freiburger Barockorchester und das Ensemble Recherche und den „Innovationspreis für Nachhaltigkeit“ geht an Gregor A. Mayrhofer für das Recycling Concerto.

Eine Übersicht aller Preisträger:innen findet sich online auf den Seiten des Opus Klassik.